Die häufigsten Fragen


1.    Was kann ich mit Augentraining erreichen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Augen zu entspannen, die trockene,

müde Augen zu regenerieren, die Abhängigkeit von der Brille zu reduzieren,

oder die Sehkraft nachhaltig zu stärken.

 

2.    Wie verbessert sich das Sehen?


Beim Kurzsichtigen lässt die muskuläre Nahbereichseinstellung los und die Augenlinse entspannt sich wieder und nimmt eine für die Ferne angepasste Form an.

Der Weitsichtige lernt das flexible Anpassen der Linsenwölbung für jede Sehentfernung.

Beim Alterssichtigen werden über Umstellbewegungen die Sehorgane Auge und Gehirn besser versorgt. Unangenehmen Alterungsprozessen kann somit vorgebeugt werden.

 

3.    Soll ich meine Brille ständig tragen?


Die Empfehlung ist, öfters die Brille runter zu nehmen und die Umgebung wahrzunehmen und auf andere Sinneskanäle zuzugreifen, wie das Hören, Riechen, Schmecken oder Tasten.

Oft sind wir mit dem Detail- und Scharfsehen so beschäftigt, dass wir die wichtige Ressource - das Wahrnehmen vernachlässigen. Außerdem, wenn Sie die Augenübungen ohne Brille ausführen, werden die Übungserfolge besser wahrgenommen.

 

4.    Schade ich meinen Augen, wenn ich eine schwächere Brille trage?


Beachten Sie: Beim Autofahren ist es wichtig, eine vollauskorrigierte Brille zu tragen.

Jedoch viele andere Sehsituationen benötigen nicht unbedingt die Vollkorrektur. Wenn sie Ihre Augen entspannen und „trainieren“ möchten, empfiehlt sich eine unterkorrigierte Brille zu benutzen. Hier kommt wieder das Wahrnehmen ins Spiel. Zusammen ergänzen sich das Augentraining mit der schwächeren Brille zu gewünschten Vollkorrektur.

5.    Wie oft soll ich die Augen trainieren?


a) Wenn Sie beruflich am PC arbeiten, sollten Sie öfters kleine Pausen während der Arbeit einlegen, um die Augen und den Körper zu entspannen.

Faustregel: 60  x 60. Alle 60 Minuten 60 Sekunden etwas für die Augen tun.

 

b) Zusätzlich können Sie 6-mal in der Woche die Augenübungen einsetzten. Am 7. Tag ruhen Sie die Augen aus, genießen die Dunkelheit und visualisieren, wie sich das Sehen mit jedem neuen Tag verbessert.

 

Die Übungen immer im Wechsel ausführen, auf eine Anspannung folgt immer eine Entspannung. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und entdecken Situationen und Orte, an denen Sie mit Spaß und Leichtigkeit Augentraining einsetzen können.


6.    Gefährde ich den Übungserfolg, wenn ich mal keine Lust zum Üben habe?

Bei den täglichen Übungen wird das Sehen quasi wieder neu erlernt. Sollten Sie einmal keine Lust zum Üben haben, dann gefährden Sie keineswegs den Erfolg und „schwänzen“ ruhig einmal. Augentraining ist ein Lernprogramm und geschieht größtenteils im Gehirn.

Spaß und Freude am Lernen sichern den Erfolg!